Steidle Architekten, München

Der Rathausplatz findet im Westen durch eine Verjüngung einen räumlichen Abschluss und weitet sich zum S-Bahnhof wieder etwas, um dadurch eine einladende Eingangssituation auszubilden. Des Weiteren wird ein kleinerer Quartiersplatz im Norden vorgeschlagen, wenngleich dieser in seiner Funktion und Gestaltung nicht vollends überzeugt.
Die Unterteilung erfolgt in drei Stadtbausteine, die jeweils einen gut situierten Hochpunkt beinhalten. Die Wirkung der Hochpunkte zueinander ist gut gewählt, während auf die Nachbarschaft noch deutlicher Rücksicht zu nehmen ist.
Alle Gewerbenutzungen orientieren sich konsequent zum öffentlichen Raum und tragen entsprechend zu dessen Belebung bei.
Die Innenhöfe überzeugen als ruhige Erholungsräume für die unmittelbare Nachbarschaft. Die privaten Dachgärten bergen weitere Freiraumqualitäten.
Die Erschließung der Tiefgarage erfolgt von Süden. Die Anlieferung für den Einzelhandel ist in das Gebäude integriert.
Die geforderten Radwegeverbindungen sind vorhanden. Öffentliche und private Fahrradstellplätze sind ausreichend vorgesehen.