Der 12. Interdisziplinäre Arbeitskreis traf sich im Rathaus zum Thema „Interdisziplinäre Vielfalt“

Freitag, 25. Oktober 2019

Am Mittwoch, den 16.10.2019 sind über 30 Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Kindertagesstätten, Jugendhilfe und Gesundheitsbereich der Einladung der Stadt Unterschleißheim gefolgt und haben sich zum 12. Interdisziplinären Arbeitskreis unter der fachlichen Leitung von Frau Grießhammer (Fachstelle Frühe Hilfen – AndErl – Landratsamt München) im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses eingefunden. Der diesjährige Arbeitskreis stand unter dem Motto „Interdisziplinäre Vielfalt“, wozu drei Referentinnen informative Vorträge mitgebracht haben.
Frau Rumrich berichtete über ihre vielseitige Arbeit bei der Frühförderstelle der Lebenshilfe Freising, die mit dem Leitspruch „Teilhabe statt Ausgrenzung“ arbeitet. Sie informierte die Anwesenden darüber, dass Interdisziplinäre Frühförderstellen Eltern, deren Kind von einer geistigen, körperlichen oder seelischen Entwicklungsverzögerung bedroht ist oder bei dem eine Behinderung vorliegt, berät und bei Bedarf die Kinder diagnostiziert, fördert sowie therapiert.
Frau Spitzer, die eine eigene Ergotherapie-Praxis in Unterschleißheim betreibt, sprach mit viel Witz über die Möglichkeiten sowie auch die Grenzen ihrer Arbeit. Die letzte Referentin, Frau Dohrn, berichtete ausführlich über ihre Arbeit als Logopädin. Sie leitet ebenfalls eine eigene Praxis in Unterschleißheim, in der sie Menschen von der Wiege bis ins hohe Alter bei Sprach-, Sprech-, Stimm-, Hör- und Schluckstörungen unterstützt.
Durch gute Vernetzung und diese interdisziplinäre Zusammenarbeit von Kinder- und Jugendhilfe, dem Gesundheitsbereich sowie den sozialen Netzwerken innerhalb der Stadt Unterschleißheim bemühen sich alle Beteiligten, frühzeitig sowohl niederschwellige als auch qualifizierte Unterstützung für die Familien zu geben. Gegenseitiges Wissen um die Fachbereiche und ein konstruktiver offener Austausch zu diversen Fragestellungen bringen die Sichtweisen und Handlungsstrategien zusammen. Die Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner setzen damit wesentliche Inhalte aus der Regionalen Kinderschutzkonzeption federführend und frühzeitig vor Ort in die Tat um.