Sanierungskonzept Bürgerhaus - Minimalsanierung des Foyers beschlossen

Freitag, 08. Februar 2019

Die Dachundichtigkeiten im Foyer des Bürgerhauses führen seit längerem dazu, dass es in das Gebäude hineinregnet. Nach zunächst einstimmigen Beschlüssen zu einer baulichen Erweiterung des Foyers hat der Stadtrat nun entschieden, die Neubauvariante aufgrund der hohen Kosten nicht weiterzuverfolgen. Neben den Baukosten hätten auch weitere Teile der Stadtverwaltung ausgelagert werden müssen, da ein Foyerneubau in die Grundsubstanz des Gebäudes massiv eingreifen würde und eine über viele Monate andauernde und unzumutbare Lärmbelastung nach sich gezogen hätte.

Die jüngst im Stadtrat beschlossene Minimalsanierungsvariante wird unter Beibehaltung der bestehenden Konstruktion und unter Einbeziehung der Mindestnotwendigkeiten im Bereich Sicherheit und Brandschutz umgesetzt. Hierfür sind Kosten von 2,65 Mio. Euro in den Jahren 2019 und 2020 im Haushalt angesetzt. Der Planungsentwurf, welcher aufzeigen soll, wie eine Minimalsanierungsvariante zum gewünschten Erfolg führen kann, wird dem Grundstücks- und Bauausschuss voraussichtlich im 2. Halbjahr 2019 vorgestellt.
Weitere Vorteile der Minimalsanierung sind, dass das Bürgerhaus damit auch weiterhin für Veranstaltungen zur Verfügung steht und die Sanierungsarbeiten im laufenden Betrieb stattfinden können.

Darüber hinaus wird auch die Planung zur Rathauserweiterung vorangebracht, damit künftig wieder sämtliche Mitarbeiter am Standort des Rathauses vereint sind.
Hierfür wird die Verwaltung, auf Basis einer bereits im Stadtrat vorgestellten Erweiterungsmöglichkeit, eine vertiefende Studie erarbeiten, damit über das weitere Vorgehen beraten werden kann.