Neue Stadtmitte - Ergebnisse aus der Bürgerbeteiligung werden berücksichtigt

Donnerstag, 01. August 2019

Die neue Stadtmitte geht in die nächste Runde. Nach der Bürgerbeteiligung Ende Juni fasste der Stadtrat nun entsprechende Beschlüsse, die die Architekten der drei Siegerentwürfe im Rahmen der Aufgabenstellung zu deren Weiterentwicklung einarbeiten sollen.

Rund 600 Bürgerinnen und Bürger hatten eine Vielzahl von Anregungen, Änderungswünschen und Kommentaren an den fünf Moderationsinseln beim Bürgerworkshop im Bürgerhaus, beim Infostand am Jahrmarkt, auf elektronischem Wege oder am Bürgertelefon eingebracht. Der Stadtrat hat dieses Feedback in seinen neuesten Beschlüssen zur neuen Mitte berücksichtigt. So wird zum einen das Maß der Bebauung auf eine konkrete Obergrenze beschränkt: Maximal 90 Prozent der Grundfläche des Planungsareals darf nun noch versiegelt werden. Die Anzahl der Zimmer des geplanten Hotels wird auf 140 beschränkt. Weiterhin sollen die Flächen, die nicht für den Einzelhandel vorgesehen sind, jetzt zu 70 Prozent für Wohnbebauung und zu 30 Prozent für Gewerbe genutzt werden. Zusätzlich wurde festgelegt, dass die Platzgestaltung nochmals überprüft werden und der Eingangsbereich der S-Bahn (Südseite) mit ausreichender Breite zum Rathausplatz führen soll. Zudem wurde beschlossen, zur besseren Visualisierung die optischen Entwurfsansichten der Architekten mit 3D-Animation um weitere Standpunkte zu ergänzen. Erwünscht werden außerdem für die Dachnutzung gemeinschaftlich genutzte Dächer und/oder Photovoltaikanlagen. Um die neue Stadtmitte zu beleben, soll auch zur Hälfte Gastronomie entstehen, die nicht nur tagsüber geöffnet ist.
Und so geht es weiter: Die Architektenbüros der drei Siegerentwürfe haben jetzt bis zum 1. November 2019 Zeit, die vom Stadtrat beschlossenen Änderungen einzuarbeiten. Am 18. November wird das Beratergremium die geänderten Entwürfe erneut bewerten. Am 2. Dezember wird es dann eine weitere öffentliche Ausstellung und eine Bürgerbeteiligung mit Informationsveranstaltung geben, bevor sich am 18. Dezember der Stadtrat abschließend mit den Entwürfen beschäftigt und Beschluss fasst.